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Die Landwirtschaft rückt zunehmend in den Brennpunkt (und Kritik)
der Öffentlichkeit. Einerseits sollen Nahrungsmittel für
Mensch und Tier und Biomasse zur Energiegewinnung produziert werden,
andererseits sollen das Grundwasser geschont, die "schöne Landschaft"
für Erholungszwecke (Tourismus) erhalten bleiben und die Böden
als C- Speicher für den Klimaschutz dienen.
Multifunktionale Ansprüche, die jeder haben möchte,
aber niemand fühlt sich finanziell dafür verantwortlich. Interessenskonflikte
sind vorprogrammiert.
Die Gesellschaft muss endlich die hervorragende Leistung der Landwirte
anerkennen!
Zur nachhaltigen Bewirtschaftung sollten die Betriebe das "Standortspotential"
der Flächen ausschöpfen, ohne den Boden auszulaugen. Bei Kenntnis
des Wirkungsgefüges des Bodens und der klimatischen Verhältnisse
kann für jeden Standort das Potential ermittelt werden. Auch die
Randertragslagen können mit diesem Konzept in die Produktion integriert
werden.
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