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Böden sind multifunktionale offene Systeme die sich in einem dynamischen
Gleichgewicht befinden. Je mehr Elemente ein System enthält, desto
schneller kann es auf Eingriffe von außen reagieren und desto höher
ist seine Resistenz gegenüber negativen Einflüssen.
Jedes Element im System wirkt auf die anderen Elemente ein (Wirkungsgefüge).
Diese Beeinflussung (Interaktion) kann für die Bodenfruchtbarkeit
positive oder negative Auswirkungen haben. Somit ergibt sich für
die Funktionalität eines Systems folgende Gleichung:
SF = f (Se; Ei)
Durch Überanspruchung (zB Monokulturen), natürliche
Alterungsprozesse und zunehmend wachsende Ansprüche der Gesellschaft
sind viele Bodensysteme an Systemelementen verarmt und nicht mehr in der
Lage die Funktionen zu erfüllen. Dies führt immer wieder zu
Interessenskonflikten (zB. Landwirtschaft/Energie/Tourismus/Grund-Hochwasserschutz)
und endet im Zusammenbruch der Systeme (zB. Muren).
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