Vorgangsweise





Zuerst wird die Problematik des Standortes erhoben. Welche Beobachtungen haben die Nutzer gemacht?

  • Sind die Erträge zurückgegangen?
  • Kann das Wasser nicht infiltrieren (Hochwasser)?
  • Gibt es Erosionserscheinungen?
  • Wurden größere Waldgebiete durch Windwurf vernichtet?
  • Ist das Grundwasser kontaminiert (zB. NO3, Al, K, P)?
  • Gibt es kein Bodenleben mehr?

Zu den betroffenen Flächen werden Unterlagen besorgt (zB Bodenkarten, Klimadaten). Im Gelände wird der Standort beschrieben und dokumentiert. Zudem werden Boden- und wenn möglich Pflanzenproben geworben. Die Proben werden in einem spezialisierten Labor analysiert und das Wirkungsgefüge bestimmt. Gemeinsam mit den Felddaten und den Informationen der Nutzer wird die Funktionalität bewertet (IST-Zustand).

In einem weiteren Schritt werden die Sanierungsziele festgelegt (zB):

  • Weitere Nutzung (zB Acker, Wald, Erholungsgebiet)
  • Erhöhen und Sichern der Bodenfruchtbarkeit.
  • Erhöhen des Hochwasserschutzen.
  • Verbessern des Grundwasserschutzes.
  • Verbessern der Kapazität Kohlenstoff zu speichern (Klimaschutz)
  • Schützen des Siedlungsraumes.

Der IST-Zustand wird mit dem SOLL-Zustand verglichen. Je nach den festgelegten Zielen wird ein Maßnahmenpaket erstellt, wie das Sanierungsziel erreicht und nachhaltig gesichert werden kann.
Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit Partnerfirmen. In den Jahren nach der Sanierung wird die wissenschaftliche analytische Erfolgskontrolle durchgeführt.